Wo
bekomme ich mein Baby ?
Diese Frage stellen sich werdende Eltern - es ist eine individuelle Entscheidung.
Immer wieder erleben wir den Prozess mit, den Paare während der Schwangerschaft
durchleben und unterstützen diesen. Egal, wo sie Ihr Kind zur Welt bringen
möchten, wir begleiten Sie zu Hause, Geburtshaus oder im Kreisssaal des Vinzenz-
Pallotti- Hospitals Bensberg (VPH)
Geburt hat viel mit Loslassen und Vertrauen in die eigene Gebärfähigkeit zu
tun. Es gibt Frauen, die benötigen hierzu die Klinikatmosphäre, sie fühlen
sich dort sicher und geborgen, wiederum anderen macht das Angst und Unwohlsein.
Die Schwangere muss für sich persönlich herausfinden, was für sie wichtig
ist, denn die Geburt ist ein Zusammenspiel zwischen den Hormonen und dem Wehenschmerz,
der wiederum abhängig ist vom Wohlbefinden der Gebärenden.
Um Klarheit und Entscheidungshilfen geben zu können, laden wir Sie in regelmäßigen
Abständen zu Hausgeburts-Informations-Abenden ein. Paare - die sich noch in
der Orientierungsphase befinden, die jungen Eltern begegnen wollen, die schon
einmal vor der Entscheidung zur Hausgeburt standen und deren Erfahrung sie
hören möchten. An diesem Abend stehen in der Regel zwei Hebammen aus dem Team
zu Verfügung.
Paare, die mit dem Gedanken spielen eine Hausgeburt machen zu wollen, benötigen
oft Unterstützung, um durch ihr Umfeld nicht verunsichert zu werden, denn
immer wieder wird ihnen kein Verständnis entgegen gebracht. Wir erleben die
Paare bei einer Hausgeburt selbstbewusster, eigenverantwortlicher und auch
enger miteinander verbunden. Umfangreiche wissenschaftliche Erhebungen beweisen,
dass es heute für ein Baby im eigenen Zuhause genauso sicher ist, zur Welt
zu kommen, wie im Krankenhaus. Die alten Argumente gegen den gemütlichsten
Geburtsort der Welt sind damit endgültig widerlegt. Je weniger Störfaktoren
die Gebärende beeinflussen, umso weniger unvorhersehbare Probleme entstehen.
Wann ist eine Hausgeburt möglich ?
Wir begleiten Frauen zu Hause, die eine Low-Risk Schwangerschaft
haben und wo keine Komplikationen zu erwarten sind.
Da wir in den Geburtsprozess nicht invasiv eingreifen, kommt es in der Regel
zu weniger Komplikationen während der Geburt.
Wenn doch welche entstehen, sind sie in den allermeisten Fällen vorhersehbar
und wir verlegen in die Klinik und begleiten die Geburt in der Regel dort
weiter. Zu ihrer und unserer Sicherheit rufen wir in der letzten Phase der
Geburt eine weitere Kollegin hinzu. Auch für Notfälle sind wir gut ausgerüstet
und bilden uns hierzu regelmäßig fort, um sie und ihre Kind bestmöglich versorgen
zu können.
Nähere Information auch unter:www.quag.de

![]()